Karibik oder Pazifik? Das ist in Costa Rica die erste Entscheidung, und bei uns fällt sie meistens auf die Karibik. In
Puerto Viejo de Talamanca reicht der Regenwald bis an den Strand, die Küche ist afrokaribisch, die Bribri sind die Nachbarn im Hinterland. Nach dem Kurs mit dem Rad nach Playa Cocles oder Punta Uva, am Wochenende zum Korallenriff im Nationalpark Cahuita. Die trockensten Monate laufen hier gegen den Rest des Landes: Februar und März, dann noch einmal September und Oktober.
Die Pazifikseite ist die Surfseite. Dorthin gehst Du, wenn Du im deutschen Winter Trockenzeit willst, denn von Dezember bis April bleibt es dort sonnig. Dann entscheidet, wie viel Betrieb Du nach dem Unterricht suchst. Raus auf den Beachbreak, abends volle Bars: Das ist
Jacó, rund 90 Autominuten von San José. Ins flache Wasser, abends die Brandung statt der Bars: Das ist Sámara, Halbmondbucht auf der Halbinsel Nicoya, wo ein vorgelagertes Riff die Wellen nimmt. Dazwischen liegt
Tamarindo mit verlässlichen Wellen für Einsteiger, und am Playa Grande nebenan nisten die Lederschildkröten. Den
Surfkurs kannst Du bei manchen Kursen in Tamarindo und Jacó dazubuchen.
Lieber Stadt statt Strand? Dann bleibst Du im Hochtal, wo es das ganze Jahr mild bleibt. In San Pedro lernst Du im Studentenviertel von
San José: Hauptcampus der Universidad de Costa Rica, Nachtleben an der Calle de la Amargura, das Zentrum eine kurze Fahrt entfernt. Bis zum Pazifik sind es von hier rund 90 Autominuten.
Ansonsten: Manuel Antonio, wo hinter dem Hafenstädtchen Quepos der Nationalpark anfängt und Faultiere und Kapuzineraffen über dem Küstenregenwald hängen. Und Heredia im selben Hochtal, die Ciudad de las Flores mit Kaffeehängen ringsum und dem Barva-Vulkan im Rücken.
Zwei Küsten, zwei Trockenzeiten und das Hochtal dazwischen. So viel Auswahl hat Dein Bildungsurlaub in Costa Rica.