Strand oder Metropole? In Mexiko liegen beide fast gleichauf, und sie ziehen verschiedene Leute.
Playa del Carmen ist der Karibik-Ort: flaches Wasser nach dem Unterricht, abends die Quinta Avenida, am Wochenende die Fähre nach Cozumel oder ein Tag in Tulum. Mexiko-Stadt ist das Gegenteil, gut 2.200 Meter hoch und ohne Feierabend: Historisches Zentrum und Xochimilco als UNESCO-Welterbe, Frida Kahlos Casa Azul in Coyoacán, Tacos an jeder Ecke. Playa, wenn Du nach dem Kurs ins Wasser willst. Mexiko-Stadt, wenn Du Spanisch den ganzen Tag um Dich haben willst.
Weiter weg vom Trubel? Dann in den Bundesstaat Oaxaca, wo Küste und Kolonialstadt zusammengehören.
Puerto Escondido ist das Surferstädtchen am Pazifik: Brandung statt Badewanne, Surfstunde nach dem Kurs, abends Sonnenuntergang über der Playa Carrizalillo. Oaxaca de Juárez liegt landeinwärts: koloniales Schachbrett, Mezcal aus den Palenques ringsum, im Juli das Guelaguetza-Fest. Zehn Kurse haben wir an der Küste im Programm, zwei in der Stadt. Wer beides will, hängt sie aneinander.
Die beste Zeit ist die Trockenzeit. November bis April passt überall: Karibik außerhalb der Hurrikan-Saison, Hochtal ohne Nachmittagsregen, Oaxaca bis in den Mai hinein. Wer surfen will, dreht das um. An der Zicatela läuft von April bis Oktober der große Swell, von Dezember bis März sind die Wellen zahmer.
Vier Orte zwischen Karibik und Pazifik, und jeder trägt einen anderen Bildungsurlaub in Mexiko.